Beschwerden und Datenpannen auf neuem Höchststand Die Sächsische Datenschutz- und Transparenzbeauftragte (SDTB) Dr. Juliane Hundert hat am Dienstag in Dresden ihren »Tätigkeitsbericht Datenschutz 2025« an Landtagspräsident Alexander Dierks überreicht. In der Publikation sind die Arbeitsschwerpunkte des zurückliegenden Jahres zusammengefasst. Neben besonderen Fällen aus der Datenschutzpraxis enthält der Bericht Statistiken, Hinweise zur Auslegung der Datenschutz-Grundverordnung und zur Rechtsprechung. Datenschutz 2025 in Zahlen Dr. Juliane Hundert: »Sachsens Bürgerinnen und Bürgern ist der Schutz ihrer Privatsphäre wichtiger denn je. Sie haben im zurückliegenden Jahr häufiger als jemals zuvor eine Datenschutzbeschwerde eingereicht. Insgesamt erhielt ich über 1.600 Eingaben. Das entspricht einem Rekordanstieg von 29 Prozent gegenüber dem Vorjahr.« (S. 184 f.) Ein Grund für den Zuwachs ist erkennbar die vermehrte Nutzung von KI-Anwendungen durch die Beschwerdeführenden. Mithilfe von Chatbots werden die Betroffenen eher auf die Datenschutzaufsichtsbehörden aufmerksam. Zudem beschleunigt KI die Erstellung eines Schreibens. Im Jahr 2025 haben auch die Beratungen deutlich zugenommen. Mit rund 900 Vorgängen verzeichnete die Behörde einen Zuwachs von 22 Prozent (S. 185). Einen neuen Höchststand registrierte Dr. Juliane Hundert ebenfalls bei den Meldungen von Datenpannen: 2025 gingen davon 1.058 bei ihr ein – 5 Prozent mehr als im vorherigen Jahr. Zu den häufigsten Datenpannen gehörten der Fehlversand und der…
Quelle: Virtuelles Datenschutzbüro
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