Tätigkeitsbericht der Datenschutzaufsicht Brandenburg Heute überreicht die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht, Dagmar Hartge, der Präsidentin des Landtages Brandenburg, Frau Prof. Dr. Ulrike Liedtke, den Tätigkeitsbericht zum Datenschutz für das Jahr 2025. Ein Schwerpunkt befasst sich mit dem Einsatz von KI in der Praxis. Als Fälle werden in der begleitenden Pressemitteilung u.a. die Einführung eines KI-Assistenztools in der Landesverwaltung, der Einsatz eines Chatbots an Schulen sowie der Testlauf eines Programms, das mithilfe Künstlicher Intelligenz die Bearbeitung von Wohngeldanträgen beschleunigen soll, beschrieben. Dagmar Hartge: „Beim Einsatz Künstlicher Intelligenz werden in den meisten Fällen auch personenbezogene Daten verarbeitet. Der Datenschutz und die Minimierung KI-spezifischer Risiken wie Halluzinationen, Voreingenommenheit (Bias) oder Diskriminierung müssen bereits in der Planungsphase mitgedacht werden. Öffentlichen Stellen im Land Brandenburg biete ich deshalb eine frühzeitige Begleitung und Beratung neuer KI-Projekte an.“ Ebenso wie andere Aufsichtsbehörden gibt es auch in Brandenburg einen Anstieg von Beschwerden, Beratungsanfragen sowie von gemeldeten Datenschutzverletzungen. Alle Tätigkeitsberichte der deutschen Datenschutzaufsichtsbehörden finden sich durchsuchbar im DatenschutzArchiv. BSI: C3A Souveränitätskriterien für Cloud-Dienste Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat mit den „Criteria Enabling Cloud Computing Autonomy” (C3A) einen Kriterienkatalog zur Souveränität von Cloud-Diensten vorgelegt. Die Kriterien reichen dabei von technischen…
Quelle: Stiftung Datenschutz – DatenschutzWoche
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