Öffentliche Konsultation zu den „Stuttgarter Impulsen“ Die Datenschutzaufsichtsbehörden der Länder liefern mit den „Stuttgarter Impulsen“ einen Beitrag zur aktuellen Debatte um die Reformierung von bestimmten Teilbereichen des Datenschutzrechts. Ziel ist ein zukunftsfähiger Datenschutz, der Grundrechte der Menschen und eine effektive Datennutzung gleichermaßen gewährleistet. Die DatenschutzWoche hatte die zentralen Themen in ihrer Ausgabe 233 vom 22.06.2026 zusammengefasst. Nun rufen die Datenschutzaufsichtsbehörden Bürgerinnen und Bürger, Behörden, Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen dazu auf, diese Vorschläge zu kommentieren und eigene Vorschläge einzubringen. Die Rückmeldungen werden ausgewertet und wesentliche Punkte sollen am 30.09.2026 in Berlin diskutiert werden. Die Behörden unterstützen außerdem die Bundesratsinitiative aus Hamburg (DatenschutzWoche Ausgabe 236 vom 13.07.2026). Diese sieht die Stärkung der Datenschutzkonferenz sowie Prozessvereinfachungen bei der Datenschutzaufsicht innerhalb der föderalen Strukturen vor. Der Bundestag wird die Initiative nach der Sommerpause debattieren. Speicherung von historischen Daten durch die SCHUFA in der Kritik Nach Recherchen von NDR und Süddeutscher Zeitung unterhält die SCHUFA Holding AG, die größte Wirtschaftsauskunftei Deutschlands, neben ihren regulären Datenbanken zur Bewertung der Kreditwürdigkeit von Personen auch eine Datenbank mit historischen Daten. Betroffen sind mehrere Millionen Menschen sowie deren alte Kredite, Pfändungen, historische SCHUFA-Scores oder bereits beglichene Schulden. Die SCHUFA nutzt diese historischen Datenbestände zur Demonstration der Wirksamkeit des im…
Quelle: Stiftung Datenschutz – DatenschutzWoche
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